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Das Leben ist für mich
eine große Prüfung der Fähigkeit
mit sich selbst und mit der Welt
einen freundlichen Dialog zu führen.

 

                                                                                                    Roman Frister  *1927   +2015

 

 

 

FAHRENHEIT 212 Die neue CD VAKA TEATEA erschienen im März 2016



Titel: ANAKENA


EINE REISE GEHT ZU ENDE, ZWEI KINDER SIND AM ZIEL
HIER WERDEN ALLE DÄMME BRECHEN, DAFÜR TATEN SIE SO VIEL
HIER WAR DER URKNALL IHRER SEHNSUCHT,
HIER WERDEN ALLE TRÄUME WAHR
ALLE NEBEL WERDEN WEICHEN UND DIE ZUKUNFT WIRD DANN KLAR

WARUM - KANN ER DIE ERLÖSUNG NICHT FÜHLEN
WARUM - KANN ER JETZT NICHT DIE SCHÖNHEIT SPÜREN
WARUM - KANN ER IHR GROSSES GLÜCK NICHT VERSTEHEN
WARUM - KANN ER IHR JETZT NICHT IN DIE AUGEN SEHEN
WARUM - FÜHLT ER SICH NICHT ANGENOMMEN
WARUM - IST ER HIER NIE ANGEKOMMEN
WARUM - DENKT ER JETZT AN SELBSTBETRUG
WARUM - FÜHLT ER JETZT EBBE UND SPÜRT NICHT DIE FLUT

BRAUCHT ER VIELLEICHT EINE SYNAGOGE
EINEN FREIMAURERTREFF MIT VERSCHWÖRERDROGE
DIE BLAUE MOSCHEE VON ISTANBUL ODER IN ROM DEN HEILIGEN STUHL
DIE PYRAMIDEN VON GIZEH ODER DOCH DIE KNEIPE IN SAINT-TROPEZ
DAS WEISSE SCHIFF MIT DEM ALLES BEGANN
ODER DOCH DAS SCHIFF DAS SEINE ÄNGSTE BEZWANG
EINEN STEINKREIS IM LANDE DER NORDISCHEN SAGEN
ODER WIRD ER JETZT ENDLICH WAS EIGENES WAGEN
ODER LIEBT ER DIE FREIHEIT UND HASST DIE ENGE
SCHULD UND SÜHNE, FALSCHE REGELN UND ZWÄNGE

ANAKENA
WILDE PFERDE UND PALMEN IM DÄMMERLICHT
UND EIN ORT DER ZU SEINEN KINDERN SPRICHT
ANAKENA
DER WIND TREIBT DAS MEER DAS DIE STILLE ZERBRICHT
UND EIN ORT DER ZU SEINEN KINDERN SPRICHT


Nach langer Zeit ein neues Album von Fahrenheit 212.
Impressionen, entstanden nach einem musikalischen Austausch mit Musikern aus Rapa Nui und Fürstenwalde
sowie des Besuchs der Band im Jahre 2009 auf Rapa Nui.
 
Für mich eine Zeitreise vom Kindsein bis in mein Erwachsensein
getragen von Angst, Sehnsucht, Hoffnung und Freude.

Ines – Kathrin


Erhältlich in jedem guten Fachgeschät
mehr unter: www.fahrenheit212.net


 

Wir leben von der Toleranz des Anderen und der Gnade Gottes

Superintendent Frank Schürer - Behrmann

Domstadt Fürstenwalde / Spree




Engel 2


Engel fliegen leise
und manchmal sieht man keine.
Schatten am Tag
und bei Nacht,
unheimlich,
heimlich, spürbar,
sichtbar, fühlbar.

Wo fliegst du?
Auf meinem Weg,
auf deinem Weg?
Unglaublich still.
Rauschend laut.


Begleitest mich
in allen Tagen,
im Alltag.
Immer, jederzeit
- mein Engel.

                                                   Lilly Urban - Otterburg


 

„Frieden ist nicht Abwesenheit von Krieg, Frieden ist eine Tugend, eine Geisteshaltung,
eine Neigung zu Güte, Vertrauen und Gerechtigkeit.“  

                                                                           Baruch Spinosa  (1632 – 1672)  


Liebe Leser,  dem nachstehenden Text von Rudi Karl Pahnke schließen sich mein Geist und mein Herz vollends an   
                                                                     

                                                                               Ines - Kathrin Pape  August 2014

 

 

 

                                                                        
                                                                      Rudi Karl Pahnke


                                                         Die Hamas ist der Feind ihres Volkes

Manchmal muss man lernen und verstehen, dass diejenigen, die ein Volk führen, es ins Unglück stürzen - und es macht ihnen offensichtlich gar nichts aus.

Wir haben als Deutsche lernen müssen, dass es so sein kann  und so war.
Deutschland war 1945 nur von außen zu befreien, weil die Deutschen keine Kraft und Fähigkeit hatten, ihre Regierung zu stoppen, abzulösen, davonzujagen und das Morden und Selbstmorden zu verhindern.

Das Ende war ein Unglück und ein Glück.
Die Naziherrschaft war beendet. Das war ein Glück.
Die Städte waren zerstört und die Menschen gepeinigt, getötet, sie waren am Ende.
Das war ein Unglück.

Wenn es den Deutschen damals vorher gelungen wäre, die Mörderbande rechtzeitig abzusetzen, zu stürzen, zu beseitigen, wären Millionen Menschen des eigenen Volkes und der anderen Völker nicht umgekommen.

Die Offiziere - Generäle, Admirale und Feldmarschälle fühlten sich an den Eid auf Hitler gebunden - sie waren zu feige oder, die Entschlossenen wie die Studenten der Weißen Rose und der Offiziere von Stauffenberg, Beck, Oster u.a. leider erfolglos.

Wenn, ja wenn es damals anders gewesen wäre.
... Und jetzt?

Wenn es dem palästinensischen Volk nicht gelingt, diejenigen abzusetzen und zur Verantwortung zu ziehen, die in Schulen und Moscheen, in Kindergärten und Wohnhäusern Raketen platzieren, um Israelis zu töten, und Waffen aller Art verstecken, Tunnel errichten, um Krieg mit allen Gewaltmitteln auch auf Kosten der eigenen Bevölkerung zu führen, dann wird das ein Schrecken und auf Jahre ein Leiden ohne Ende.

Was jetzt in Gaza gebraucht wird, ist ein Weg aus der Spirale der Gewalt, eine Beendigung und Beseitigung der Verliebtheit in den Tod des eigenen Volkes, der eigenen Töchter, Väter,Söhne und Mütter, ein Weg der Bereitschaft zu Kompromissen, ein Weg der Akzeptanz der anderen, des jüdischen Volkes und Staates.
Es gibt gewiss auch in Israel fehlerhafte Entscheidungen, sicher auch dort verantwortungslose Menschen, aber insgesamt doch vor allem das Ringen um die Existenz des Lebens des eigenen Volkes und den Wunsch nach einem echten, tragfähigen Frieden - ja, auch mit den palästinensischen Nachbarn.

Lasst uns jetzt, nach dem Abbruch des Waffenstillstandes, darauf hoffen, dass das palästinensische Volk sich doch nicht von einer verantwortungslosen Machtclique zu einem "Totalen Krieg" manipulieren lässt, der auf jeden Fall das Unglück der Menschen des eigenen Volkes bedeuten wird, sondern dass diejenigen, die in sich die Liebe zum Leben tragen, die Oberhand gewinnen und den Weg zum Kompromiss einschlagen.

In Deutschland hatte zum Ende des schrecklichen zweiten Weltkrieges - als schon Städte bombardiert waren und pausenlos zu Ruinen wurden - ein gewissenloser Propagandaminister den Totalen Krieg propagiert und viele haben unfassbar begeistert schreiend zugestimmt als er fragte : "noch totaler?"
Ich hoffe, dass jetzt das palästinensische Volk das Leben mehr liebt als ihre verantwortungslosen Hamas-Verführer und dass sich ein gewiss nicht einfacher, streitbarer Weg zum Frieden öffnet.

                                                                        Rudi-Karl Pahnke

 

 


                                        DER PROPHET SACHARJA
                                           
Kap. 9 aus der Lutherbibel
                                          revidierte Ausgabe von 1984

1  Die Last, die der Herr ankündigt, kommt über das Land Hadrach, und auf Damaskus lässt sie sich nieder - denn der HERR schaut auf die Menschen und auf alle Stämme Israels -

2  dazu auf Hamat, das daran grenzt, auch auf Tyrus und Sidon, die doch sehr weise sind.

3  Denn Tyrus baute sich ein Bollwerk und sammelte Silber wie Sand und Gold wie Dreck auf der Gasse.

4  Aber siehe, der Herr wird es erobern und wird seine Macht ins Meer stürzen, und die Stadt wird mit Feuer verbrannt werden.

5  Wenn Aschkelon das sehen wird, wird es erschrecken, und Gaza wird sehr angst werden, dazu Ekron, denn seine Zuversicht wird zuschanden. Es wird aus sein mit dem König von Gaza, und in AschkeIon wird man nicht mehr wohnen,

6 _ und in Aschdod werden Mischlinge wohnen Und ich will die Pracht der Philister ausrotten.

7  Und ich will das Blut von ihrem Munde wegnehmen und das, was mir ein Greuel ist, von ihren Zähnen, dass auch sie unserm Gott übrigbleiben und wie ein Stamm in Juda werden und die Bewohner Ekrons wie die Jebusiter.

8  Und ich will mich selbst als Wache um mein Haus lagern, so dass keiner dort
hin- und herziehe und nicht mehr der Treiber über sie komme; denn ich sehe nun darauf mit meinen Augen.

9  Du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm und reitet auf einem Esel, auf einem Füllen der Eselin.

10  Denn ich will die Wagen wegtun aus Ephraim und die Rosse aus Jerusalem und der Kriegsbogen soll zerbrochen werden. Denn er wird Frieden gebieten den Völkern, und seine Herrschaft wird sein von einem Meer bis zum andern und vom Strom bis an die Enden der Erde.

11  Auch lasse ich um des Blutes deines Bundes willen deine Gefangenen frei aus der Grube, in der kein Wasser ist;

12  so kehrt heim- zur festen Stadt, die ihr auf Hoffnung gefangen liegt. Denn heute verkündige ich dass ich dir zweifach erstatten will.

13  Denn ich habe mir Juda zum Bogen gespannt und Ephraim darauf gelegt und will deine Söhne, Zion, aufbieten gegen deine Söhne, Griechenland, und will dich zum Schwert eines Riesen machen.

14  Und der Herr wird über ihnen erscheinen, und seine Pfeile werden ausfahren wie der Blitz, und Gott der Herr wird die Posaune blasen und wird einherfahren in den Stürmen vom Südland.

15  Der Herr Zebaoth wird sie schützen, und die Schleudersteine werden fressen und niederwerfen und Blut trinken wie Wein und voll davon werden wie die Becken und wie die Ecken des Altars.

16  Und der Herr, ihr Gott, wird ihnen zu der Zeit helfen, der Herde seines Volks; denn wie edle Steine werden sie in seinem Lande glänzen.

17  Denn wie groß ist seine Güte und wie groß ist seine Huld! Korn und Wein lässt er sprossen, Jünglinge und Jungfrauen.






                                          
Unter deinem Schleier Halime


Halime, unter deinem Schleier
kriecht dir die Ohnmacht in die Kehle,
wirft er die Falten tränenschwer.
Viel zu viele Söhne geboren!
Der erste wird vielleicht Arzt, Lehrer,...
und die anderen?
Und die anderen – kurze Gegenwart
ihr Zuhause – der Himmel – die Zukunft – Tod?
Halime, unter deinem Schleier lächle wieder
und lass deine Hände
Menschenwürde in die Frucht deines Leibes streicheln.